Archiv für den Monat Januar 2009

Wahrsagen beim Lotto

Samstag, 31. Januar 2009

LottoIhr habt es vielleicht mitbekommen. Auch diesen Mittwoch ist der Lotto-Jackpot nicht geknackt worden. Aus 28 Millionen Euro sind jetzt stattliche 35 Millionen Euro geworden. Da lohnt es sich sogar für mich als weniger Glückspiel affinen Bürger den Lottoschein zur Hand zu nehmen. Nun habe ich nicht wirklich sowas wie Glückszahlen, oder ein System, sprich ich bin in der Wahl der Lottozahlen sehr flexibel.

Ich dachte mir also, dass es sich hier anböte einen Wahrsager zu kontaktieren. Naja, eigentlich dachte ich mir es ist Quatsch, aber den Spaß kann man sich doch mal gönnen. Wenn die Trulla, gelkleidet als rumänische Zigeunerin dann in ihr Goldfischglas schaut und mir tatsächlich die richtigen Zahlen verrät, wäre das natürlich schon ein Ding! Ein Feld werde ich mir also für ihre wahrgesagten Zahlen freihalten. Den Rest werde ich dann wohl nach dem üblichen „Blinde-Kuh-Verfahren“ ausfüllen. Man kann es also sehen, wie man möchte. Manche vertrauen auf kosmische Energien und Mystizismus, andere wiederum vertrauen auf Gott und ihren Glauben und wieder andere überlassen ihr Glück dem Zufall, bzw. der statistischen Wahrscheinlichkeit. Würde man diese drei Parteien in einen Raum setzen und sie alle etwas gewinnen lassen, wohl jeder würde sich auf seine persönliche Weltanschauung berufen.

Wir werden sehen, was diesen Samstag passieren wird. Ich lasse es euch wissen, wenn ich die Millionen gewonnen habe :)

Valentinstag – was die Karten dazu sagen

Donnerstag, 29. Januar 2009

Von meinem „bekloppten“ Freund habe ich ja schon das letzte Mal erzählt. Ihr werdet euch daher sicher nicht wundern, wenn er nun auch für den bevorstehenden Valentinstag seine heiligen Karten befragt. Man kann es sich natürlich auch schwer machen. Unsereiner geht in den Blumenladen, lässt die Floristen die richtigen Blumen zusammenstellen (da wir Männer eh keine Ahnung von so etwas haben) und schwupps – es passt. Dann noch in den nächsten Supermarkt, Pralinchen geholt, die uns auch schmecken, sie soll ja nicht alles alleine essen und zu dick werden ;-) und fertig ist das Valentinstaggeschenk.

ValentinstagStattdessen müssen seine Blumen wahrscheinlich im richtigen Aszendenten gewachsen sein und von der Totengräberkarte gepflückt werden. Was weiß ich?! Dann lässt er sich wahrscheinlich auch noch gratis sein Horoskop zeigen, nur um ja keinen Fehler zu machen. Mal ehrlich, man kann es auch übertreiben. Mir ist ja vollkommen Schnuppe ob die junge Dame Steinbock oder Waage ist. Von mir aus, kann sie auch ne Kreuzung aus Krebs und Löwe sein, also eine Chimäre mit Mähne, zwei Greifscheren und einem Skorpionsschwanz. Hauptsache ist doch, dass sie gut aussieht und man sich nett mit ihr unterhalten kann. Aber nein, der Herr vertraut lieber darauf, ob die kosmische Weissagung es für richtig hält. Naja, ich sag immer: „Jedem das Seine und mir das Meiste!“.

Bildquelle: www.kultururlaub.at

Einmal Kaffeesatz lesen bitte

Mittwoch, 28. Januar 2009

Ich muss jetzt auch mal was zum Thema Hellsehen und paranormalen Kräften sagen. Ich möchte nicht grundsätzlich eine gewisse Übernatürlichkeit ausschließen. Vielleicht mag es noch Energien oder ähnliches geben, die wir auch dank modernster Wissenschaft und Technik bisher nicht aufgespürt haben. Aber dieser Hokuspokus mit Kaffeesatz-Lesen und irgendwelchen alten Zigeunerfrauen, die die Zukunft in Glaskugeln sehen können, ist doch wohl mehr als lächerlich.

Ich habe eine gute Freundin, die keinen Fuß vor die Tür setzt, bevor sie sich nicht irgend so ein Tarotblatt gelegt hat. Dann ist sie den einen Tag ein Narr, den anderen Tag ein Magier. Super! Da könnte ich ihr auch ein Skatblatt auslegen und irgendeinen vom Klabautermann erzählen. Ich meine, glaubt ihr da draußen tatsächlich, dass euch irgendeine bepinselte Karte die Zukunft verrät?

NostradamusDie wirklich hartgesottenen kommen dann auch mit prophetischen Vorhersagen, die so allgemein formuliert sind, dass sie auch auf meine Tante Elfriede zutreffen würden. Man nehme nur mal irgendwelche Horoskope. Es gibt unzählige Experimente, in denen z.B. Horoskope extra für Massenmörder angefertigt wurden und in denen sich die leichtgläubigen Probanden dann treffend beschrieben fühlten. Oder nehmen wir Nostradamus. Ein Ikone, die wahrscheinlich nicht mal das Wetter von morgen hätte richtig deuten können. Der Mann hat so viel falsch vorhergesagt, dass es ein Wunder ist, dass wir nicht schon den 3. Weltkrieg und die anschließende Apokalypse erlebt haben.

Uri Geller – Löffel verbiegen und andere Tricks

Samstag, 24. Januar 2009

Uri GellerSpätestens seit der ProSieben Show “The Next Uri Geller” kennen wir ihn und seine Kräfte – oder zumindest das was er uns davon weiß machen möchte. Wer sich ernsthaft mit dem Thema Hellsehen, Kartenlegen und anderen mystischen Dingen beschäftigt wird wohl nicht unbedingt ein Freund Uri Gellers sein. Denn der Löffelverbieger wirft nicht unbedingt das beste Licht auf dieses Genre.

Seit nunmehr 40 Jahren versucht Uri Geller uns weiß zu machen, er habe übersinnliche Fähigkeiten. Dazu wird er auch nicht müde Löffel zu verbiegen oder Uhren wieder zum Laufen zu bringen. Die Uri Geller Show war auf diesem Leidensweg (und es sei hier dahin gestellt, wer mehr gelitten hat, Uri Geller oder seine Zuschauer) wohl einer der jüngsten Tiefpunkte. Hier wurden Zaubertricks als paranormale Fähigkeiten verkauft und das Publikum mit Taschenspielertricks erfreut. Wo früher Gladiatorenkämpfe ausgetragen wurden, sind es heute eben Shows wie diese oder bspw. Big Brother. Das alles wäre nicht so schmerzhaft und unerträglich, wenn dadurch nicht andere Leute in Verruf gebracht würden, die das Übersinnliche wirklich als ernsthaftes Thema betrachten. Natürlich kann jeder selbst seine Meinung vertreten; andere jedoch durch sein Handeln in Verruf zu bringen ist nicht sonderlich spektakulär, wohl eher besonders ungeschickt.



Dem Publikum schien es dennoch zu gefallen, auch nachdem etliche Videos bescheinigten, wie einfach diese Tricks gestrickt sind und wie das Publikum so zum Narren gehalten wurde. Es wird wohl nicht das letzte Mal gewesen sein, dass Uri Geller uns mit seiner transzendalen Medienpräsenz erfreut hat, leider…

Neues Jahr neues Glück

Samstag, 24. Januar 2009

Das Jahr ist gerade frisch gestartet und da möchte ich natürlich auch wissen, wie meine Chancen so stehen. Daher habe ich mich in guter, alter Tradition an meine Tarot-Karten gewandt und sie um Rat gefragt. Schließlich möchte man ja wissen wie die Zukunft in der Liebe oder im Beruf aussieht.

QuesticoWer das Ganze etwas professioneller machen möchte, kann sich hier auch an Questico wenden. Die Berater waren immer sehr nett und kompetent und konnten mir teilweise weiter helfen. Es ist teilweise fast so als wäre man der Zeit einen Schritt voraus und wüsste schon was auf einen zukommt. So etwas hilft natürlich ungemein sich auf etwas vorzubereiten. Es bleibt leider nicht außen vor, dass uns manchmal auch nicht so schöne Dinge widerfahren, doch das Kartenlegen, kann einen darauf vorbereiten. Die Überraschung fällt dann nicht mehr ganz so schlimm ins Gewicht und man bleibt von der auftretenden Plötzlichkeit des Moments verschont.

Doch es muss nicht immer alles nur schlecht sein. Auch Gute Dinge passieren! Warum die Gelegenheit verpassen und nicht zielstrebig darauf hinarbeiten? Wie auch immer man es dreht, Tarot kann einen nur einen Vorteil verschaffen. Ich werde es daher weiter nutzen und immer mal wieder bei Questico um Rat fragen. Es kann ja nicht schaden eine zweite Meinung einzuholen ;-)

Bedeutung der Tarotkarte „Der Narr“

Donnerstag, 15. Januar 2009

Der NarrEntgegen der gesellschaftlichen meist negativen Deutung des Narren, bezeichnet diese Tarotkarte auch vielerlei positive Eigenschaften. Der Narr steht für das Kind in ihnen. Die Unbekümmertheit, wie sie nur ein kindliches Gemüt mit sich tragen kann, dass noch unbeschwert von der Welten Leiden ist und sich nicht durch schlechte Erfahrungen zum Erwachsenwerden hat drängen lassen. Es ist die zu bewundernde Sorglosigkeit, mit der der Narr an Dinge herangeht, ohne all zu viele Erwartungen daran zu knüpfen. Natürlich schwelgt hier auch ein gewisser Leichtsinn, eine Unbedarftheit mit, die einem solchen Gemüt innewohnt. Ob diese Verspieltheit nun eine innere Weisheit ausdrückt, oder aber aus dem Wunsch geboren wird, nie erwachsen werden zu wollen und somit an sich ein Verdrängungsprozess darstellt, muss von jedem selbst reflektiert werden. Vielleicht ist es also die demutsvolle Einsicht in das wirkliche Leben. Das Eingeständnis in eine gewisse Machtlosigkeit, die aber auch zur Freiheit und Genuss führt und Verantwortung verschwinden lässt, oder aber die Flucht nach vorne unter der Maske des Narren. In jedem Fall ist der Narr ein offener Mensch, der durch Spontanität und Witz glänzt. Er kann ein guter Unterhalter sein und kontrastiert herrlich zu der Ernsthaftigkeit des Lebens. Auch als Berater wurde er schon von Königen eingesetzt und kann zu ganz neuen Einsichten führen. Seine Denkweise ist unorthodox und verspricht in jedem Fall Abwechslung. Als Tollpatsch oder Chaot berühmt berüchtigt, ist er auch der beste Beweis dafür, dass man oft hinfallen kann, solange man nur einmal mehr aufsteht.


Bildquelle: vulkanhexen.de