Archiv für die Kategorie ‘Probleme im täglichen Leben’

Tipps fürs Leben – Frage 2

Montag, 16. Februar 2009

Die Serie der wirklich wichtigen Fragen im Leben wird fortgeführt und mit ihr die Suche nach Erkenntnis. In wahrsagerischer Eingebung werde ich heute also erneut Visionen ihrer Zukunft zeichnen.

Frage 2: Werde ich Karriere machen?

Kommen wir doch erst einmal zu den Fakten. Du bist in der Grundschule einmal sitzengeblieben und hast es in der Hauptschule geschafft, die 9. Klasse zu bestehen. Für die 10. Klasse hat es aufgrund kleinerer Schulpausen, die du in der Jugendvollzugsanstalt eingelegt hast leider nicht mehr gereicht. Die Polizei spendiert dir dafür ein umso umfangreicheres Zeugnis, weshalb du in gewissen Branchen auch heiß begehrt bist. Die Sichtweise von Karriere ist demnach entscheidend und man darf den Kopf nicht zu früh hängen lassen. Aufgrund starken Alkoholkonsums und regelmäßig auftretender spastischen Zuckungen ist es dir leider jedoch nicht mehr möglich eine Chirurgenkarriere zu verfolgen. Das Argument, von etwas Marihuana wird die Hand wieder ruhig, wird dummerweise von der Ärztekammer nicht akzeptiert. Die Leute wissen eben nicht um die heilende Wirkung dieser Kräuter.

Es ist jedoch auch zum aus der Haut fahren. Immer muss man sich in einen Stereotyp verwandeln, um von der Gesellschaft akzeptiert und in eine Schublade gesteckt werden zu können. Es kann eben nicht jeder Bankangestellter und der Liebling von der Schwiegermutter werden. Manche müssen das Niveau eben in eine gewisse andere Tendenz hin ausweiten, damit die Kontraste besser zu Geltung kommen. Wichtig ist, dass man sich seiner Stellung im Großen Ganzen bewusst ist und von daher gar nicht versagen kann.

Manchmal wäre es schön…

Sonntag, 15. Februar 2009

Es sollte nunmehr bekannt sein, dass ich Hellsehern und Wahrsagern gegenüber skeptisch bin. Dennoch möchte ich nicht leugnen, dass es die eine oder andere Situation gibt, in der ich von solchen Vorteilen gerne profitieren würde. So auch z.B. gestern, als ich beim Kickboxen war. Es wäre schon hilfreich gewesen zu wissen, wenn ich eins auf die Zwölf bekomme, oder wie sehr mein Körper geschunden wird.
geben.

Folgendes Szenario stelle ich mir hier vor. Ich gehe also zu einem dieser Berater. Erzähle ihnen von meinen Vorhaben ein Probetraining zu machen und der oder die Person warnt mich. Nach dem Mott: „Vorsicht vor dem Schwinger in der 10. Minute, oder nehmen sie sich ein Pflaster mit, ihr Zeh wird bluten!“ Das hätte mich dann evtl. auch vor meinem beinahe Nasenbeinbruch und dem unmenschlichen Muskelkater bewahrt. Vielleicht hätte ich auch einfach mal spaßeshalber meinen Kumpel für mich ein paar Karten legen lassen sollen. Alles ist besser als diese Nackenstarre, die ich momentan verspüre.
geben.

LichtSchon klar, ich erwarte keine allzu konkreten Weissagungen, aber zumindest eine Vorwarnung wäre schön gewesen. In diesem Fall wäre ich dann wohl doch lieber zuhause geblieben, anstelle mich jetzt von diesen Schmerzen peinigen zu lassen. Der Spruch: „Sport ist Mord.“ trifft hier definitiv zu und mein persönliches Wohlbefinden signalisiert mir, dass ich auf dem besten Weg ins Nirvana bin. Ich sehe auch schon das grelle Licht am Ende des Tunnels. Das mag aber auch von der leichten Gehirnerschütterung und dem geschwollenen Auge kommen, das nun langsam wieder Licht hindurch lässt. Ich bin mir da noch nicht so sicher. Ich kann ja mal bei Questico anrufen, vielleicht können die mir weiterhelfen ;-)

Bildquelle: www.aboutpixel.de